Redaktion
Prepper-Atlas · ein Projekt von MediaEcho
Sechs Personen teilen sich die Themen dieser Website auf, von der Planung über Szenarien und Ausrüstung bis zur Praxis. Wer worüber schreibt und aus welchem Blickwinkel, steht hier.
Jonas Wiedemann
Einstieg & Planung
Jonas schreibt über den Einstieg ins Prepping, die Planung für den eigenen Haushalt und die Empfehlungen der Behörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er geht das Thema als Familienvater in einer Mietwohnung an, ohne Keller und ohne Garten, und misst jede Empfehlung daran, ob sie auch dort funktioniert. Ihn stört, dass die Szene mit Bunkerbildern Leute abschreckt, die einfach nur zwei Tage Stromausfall überstehen wollen.
Sabine Kortmann
Krisenszenarien
Sabine kümmert sich um die Krisenszenarien: Blackout, Hochwasser, Strahlung, Evakuierung. Sie fragt bei jedem Szenario zuerst, wie wahrscheinlich es in Mitteleuropa ist und was in den ersten Stunden tatsächlich passiert. Nach einem Hochwasser im eigenen Keller kennt sie den Unterschied zwischen Vorsorge auf dem Papier und Vorsorge, die greift. Sie hat wenig Geduld mit Untergangsprognosen, die jedes Jahr neu datiert werden.
Marcel Brandt
Ausrüstung & Kaufberatung
Marcel schreibt die Kaufberatung: Rucksäcke, Lampen, Funkgeräte, Kocher, Messer. Er kauft vergleichend, packt aus, benutzt und schreibt auf, was die Verpackung verspricht und was davon im Regen und bei Minusgraden übrig bleibt. Auf seinen Wanderungen in den Alpen trägt er das Zeug selbst. Ihn nervt, dass in dieser Branche die Angst des Käufers den Preis bestimmt und nicht die Leistung des Produkts.
Helena Dorn
Skills & Erste Hilfe
Helena behandelt die Fertigkeiten: Feuer, Orientierung, Notunterkunft, Erste Hilfe. Sie geht davon aus, dass man eine Technik erst kann, wenn sie bei Nässe und Kälte klappt, und übt sie deshalb draußen statt am Schreibtisch. Sie ist regelmäßig mit Karte und Kompass unterwegs und lässt das Handy dabei bewusst im Rucksack. Was sie wichtig findet: die Grenze ehrlich zu benennen, ab der Selbsthilfe nicht mehr reicht.
Ralf Steinbach
Selbstversorgung & Autarkie
Ralf schreibt über Selbstversorgung und das autarke Haus: Wasser, Haltbarmachen, Garten, Heizung, Notstrom. Er bewirtschaftet einen eigenen Nutzgarten am Stadtrand, kocht seit Jahren selbst ein und rechnet bei jeder Anschaffung nach, was sie im Winter tatsächlich leistet. Am meisten ärgert ihn, dass Powerstations und Balkonkraftwerke als Blackout-Lösung verkauft werden, obwohl viele im Netzausfall gar nicht laufen.
Nina Pfeiffer
Praxis & Community
Nina ist für die Praxis zuständig: Erfahrungsberichte, Notfallübungen, Checklisten und Selbstbauprojekte. Sie schaltet zuhause regelmäßig den Sicherungskasten ab, um zu sehen, was dann nicht funktioniert, und schreibt vor allem über das, was schiefgeht. Sie besucht Outdoor-Messen und Treffen im DACH-Raum und hält den Austausch mit Nachbarn für die unterschätzteste Vorsorgemaßnahme überhaupt. Listen, die niemand abhakt, findet sie sinnlos.
So entsteht ein Beitrag
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Von der Frage ausgehen
Am Anfang steht eine Frage, die Leser tatsächlich stellen — etwa: Wie lange läuft meine Heizung ohne Strom? Daraus ergibt sich, was der Beitrag beantworten muss, und wann er fertig ist.
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Quellen prüfen
Wir arbeiten mit den Empfehlungen der Bevölkerungsschutzbehörden der drei Länder, mit Herstellerunterlagen, Gesetzestexten und Berichten aus realen Krisen. Woher eine Angabe stammt und auf welchen Stand sie sich bezieht, steht im Beitrag.
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Ausprobieren, wo es geht
Was sich mit vertretbarem Aufwand nachstellen lässt — ein Wochenende ohne Strom, eine Nacht im Schlafsack bei Frost, ein Filter mit Bachwasser — probieren wir aus, bevor wir darüber schreiben. Was sich nicht nachstellen lässt, kennzeichnen wir als Einschätzung.
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Gegenlesen
Jeder Beitrag wird von einer zweiten Person aus der Redaktion gelesen, bevor er online geht. Geprüft wird vor allem, ob die Aussagen durch die Recherche gedeckt sind und ob die Einschränkungen genannt werden.
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Nachpflegen
Rechtslage, Behördenempfehlungen und Produktangaben ändern sich. Beiträge dazu prüfen wir in Abständen nach und aktualisieren sie, wenn sich etwas geändert hat, statt sie nur neu zu datieren.
Korrekturen und Aktualisierungen
Inhalte veralten, besonders bei Preisen, Fristen und Förderprogrammen. Wir überarbeiten Beiträge, wenn sich die Sachlage ändert, und weisen wesentliche Änderungen am Beitrag aus.
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Wie wir arbeiten
Unsere Beiträge entstehen redaktionell und werden vor der Veröffentlichung gegengelesen. Wo Inhalte ganz oder teilweise mit Unterstützung von KI-Systemen erstellt wurden, kennzeichnen wir das am jeweiligen Beitrag.
Wir sind keine Kanzlei, keine Steuerberatung und keine medizinische Einrichtung. Unsere Inhalte ordnen ein und erklären, sie ersetzen aber keine individuelle Beratung im Einzelfall.
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